Brücke hinter den Sternen

Buchtipp: Die Brücke hinter den Sternen

von Cornelia Funke

Das Bilderbuch von Cornelia Funke führt Kinder ab 5 Jahren behutsam an die Themen Tod, Verlust und Trauer heran. Geeignet auch für Erwachsene.

 

Die glänzende Brücke, die die Menschen „Tod“ nennen

Was hat es auf sich mit der glänzenden Brücke, die die Menschen „Tod“ nennen? Der junge Engel Barnabel ist neugierig. Drei Tage und drei Nächte soll es dauern, auf die andere Seite zu kommen. Doch die anderen Engel sagen, er sei zu unerfahren und zu jung, um die Brücke zu überqueren. Der Drache und Brückenwächter Tianlong lässt ihn nicht vorbei. Erst wenn sein Licht mehr wiegt als das schwerste Menschenherz und er alles über die Dunklen Dinge weiß, darf der junge Engel die Brücke betreten. Also sucht Barnabel Rat beim alten Bairim, der schon viele Menschen über die Brücke ins Licht geführt hat.

 

Sensibel und kindgerecht

Sensibel und kindgerecht widmet sich die bekannte Autorin Cornelia Funke in „Die Brücke hinter den Sternen“ dem Thema Tod und dem was vielleicht danach kommt. „Also beschloss ich, von dem Ort zu schreiben, an den wir eines Tages alle gehen – und über den Weg dorthin und die Helfer, die uns abholen“, schreibt die Autorin selbst im Vorwort. Ursprünglich für Kinder und Eltern in einem Kinderhospiz geschrieben, lädt die Geschichte Jung und Alt zum Nachdenken ein und zum Sprechen über Ängste, Sterben und das „Danach“. Am Ende bleibt die Hoffnung auf eine_n Begleiter_in wie Barnabel oder Bairim, auf Licht, Wärme und das Pflanzen eines Baumes.

 

Daniela Schremser

 

ISBN: 978-3-7513-0003-2
Erscheinungstermin: 09.01.2021
Seiten: 32
Verlag: Dressler Verlag
Preis: 15 Euro