Die Wildnis und wir mittendrin
Kirchenkreiskonferenz Ansbach-Würzburg/Süd
Die erste Herausforderung an unserer Frühjahrs-Kirchenkreiskonferenz war, den Startpunkt anhand der Koordinaten zu finden. Von dort aus starteten wir eine Tour durch die Wildnis. Mit verbundenen Augen wurden wir ausgesetzt und mussten den Weg anhand von Markierungen finden. Verschiedene
Rätsel, Gegenstände und sonstige Hinweise führten uns zu unserem Jugendhaus. Dort angekommen wurden wir von
der Küche mit verschiedenen Leckereien empfangen.
Um uns besser kennenzulernen, nannten wir in einem kurzen Spiel den für uns wichtigsten Gegenstand zum Überleben in der Wildnis. Im Geschäftsteil gab es kurze Berichte über die Gemeinden und einen regen Austausch. Den restlichen Abend ließen wir mit Gesang und einer Andacht ausklingen.
Feuer machen – Kräuter sammeln – Waldbaden
Am nächsten Morgen begannen wir mit einer Andacht. Danach gab es ein großes Frühstücksbuffet. Gut gestärkt gingen wir
in verschiedene Workshops. Von Feuer machen, Kräuter sammeln und Waldbaden bis über Knotenkunde war alles dabei. Nach einer kurzen Verschnaufpause startete Runde zwei der Workshops. Hierbei wurden verschiedene Unterschlupfmöglichkeiten für die Nacht gebaut.
In der Natur einschlafen
Nach dem Mittagessen lernten wir die Naturspiritualität näher kennen. Wir machten uns auf den Weg zu einem tiefgreifenden
Schwellengang und teilten unsere Erfahrungen im Council. Danach wurden wir zu einem Waldworship-Gottesdienst eingeladen.
Am Abend nach dem Essen gingen wir zu unseren Sheltern im Wald. Dort angekommen wurden die Wildnis-Camper mit einem Segen verabschiedet. Nun hieß es, die Stille der Nacht zu genießen und in der Natur einzuschlafen. Am nächsten Morgen begaben wir uns bei Sonnenaufgang auf den Rückweg. Am Lagerfeuerplatz wurden wir mit Marshmallows und Punsch empfangen. Das wärmte uns nach der kalten Nacht gut auf.
Im Anschluss stand das Reflektieren im Vordergrund. In mehreren Runden tauschten wir uns über das Erleben in der Natur, die eigenen entstandenen Emotionen und was das mit Spiritualität zu tun hat aus. Wir überlegten, was wir davon gerne vor Ort mit anderen ausprobieren würden und wie das gelingen kann. Im letzten Schritt der Reflexion gaben wir Rückmeldung zum ganzen Wochenende, dabei nahmen wir die Gruppe, die Rahmenbedingungen und das Programm in den Blick.
Das Thema rundete dann der knapp 10-minütige Film ab, der aus dem im Geländespiel am ersten Abend entstandenen Rohmaterial von Hendrik Jarallah, Dekanatsjugendreferent An Sulzach und Wörnitz, geschnitten wurde.
Nach dem Aufräumen, Putzen und dem tolkienesken Abschlusssegen machten wir uns beseelt auf den Nachhauseweg.
Alicia, Hanna, Julia, Franziska, Nele, Luise
Ehrenamtliche aus dem Dekanat Leutershausen
Foto: H. Jarallah