Handbemalt und frisch aus dem Starbucks

„Man schaut nur mit den Augen und nicht mit den Händen!“ So habe ich die Stimme meiner Mutter im Ohr, wenn es um die Krippe im Elternhaus ging. Die Figuren waren aus Ton und glänzten alle in einem einheitlichen Braun. An den schlichten Figuren hatte ich kein Interesse, wenn ich heimlich unterm Baum spielte. Die Krippe selbst, eine Baumwurzel, war das Objekt meiner Begierde.

„Man schaut nur mit den Augen und nicht mit den Händen!“

Das sage ich mit einem Lächeln manchen Kolleg_innen im Amt für Jugendarbeit, die meine „Hipster-Krippe“ im Büro anschauen. Ich glaube ja, dass meine Kinder vor den bunten Figuren keinen Halt machen würden. Deshalb steht die Hipster-Krippe auch in meinem Büro.

 

„Komm, spiel mit!“

So fordern mich meine Kinder  zum Mitspielen auf und zeigen begeistert auf ihre Playmobil-Krippe in unserem Wohnzimmer, zu der selbstverständlich ein Weihnachtsmann und ein Dino gehören.

 

Genau so schaue ich auf meine „Hipster-Krippe“ im Büro und freue mich an ihr. Ich freue mich daran, dass sie mir in ihren Bildern aus der heutigen Zeit ganz persönlich sagt: „Euch ist heute der Heiland geboren“.

 

Und was sagt Dir Deine Krippe so?

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Jochen Nitz
Referent Projektberatung Landesstellenplanung