ICH + DU = CREW

Ein ELJ-Wochenende, das bewegt hat.

 

Es gibt Veranstaltungen, die man nicht vergisst: Die 127. Landesversammlung der Evangelischen Landjugend (ELJ) vom 24. bis 26. Oktober in Pappenheim war so eine. Wer dabei war, spürte es: Hier ging es nicht nur um Wahlen, sondern um Gemeinschaft, um Visionen und um das Gefühl, Teil von etwas Großem zu sein.

 

Die ELJ ist eine Bewegung die anpackt.

Schon beim Betreten des EBZ Pappenheims war klar: Das Motto „ICH + DU = CREW“ ist mehr als ein Spruch. Es ist gelebte Realität. Sitzsäcke und Candybar, offene Gespräche, warme Umarmungen, viel Lachen, Ideen, die sprudeln – und Menschen, die füreinander einstehen. Die ELJ ist eine Bewegung, die anpackt.

 

Ein Team, das begeistert.

Die Wahlen? Ein starkes Signal. Sara Endres wurde mit überwältigender Zustimmung als Landesvorsitzende bestätigt. An ihrer Seite übernimmt Kilian Käfferlein den Vorsitz von Michael Dendorfer, der den Staffelstab nach Jahren voller Engagement weitergibt. Ein großes Dankeschön an alle für ihr großes Engagement und die viele Liebe für ihren Verband, die über Jahre gelebt wurde.

 

„Ich bin einfach überwältigt!“

„Ich bin einfach überwältigt von diesem großartigen Team und der Energie, die hier spürbar ist“, sagt Sara Endres. „Die ELJ bewegt so viel – nicht nur auf Landesebene, sondern in jeder einzelnen Ortsgruppe. Wir packen an, wir setzen uns ein, wir halten zusammen. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam mit euch die Zukunft der Jugendarbeit zu gestalten. Gerade erst in den Herbstmonaten haben hunderte Landjugendliche bei den jährlichen Altkleidersammlungen gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet. Bald stehen die Weihnachtstruckeraktionen an – auch da wird die ELJ wieder zeigen: Wir ziehen an einem Strang. Für die Gesellschaft. Für die Menschen. Auf einem Fundament aus tiefdemokratischen Werten.“

 

Inhalt, der nachwirkt – Impulse und Abenteuer

Am Freitagabend begann die Landesversammlung mit einem Thema, das alle berührt: „Selbstfürsorge als Fundament für gute Jugendarbeit“. In sechs Workshops tauchten die Teilnehmenden tief ein in Fragen der Resilienz, Selbstwahrnehmung und Bedürfnis-Sensibilisierung. Es ging um ehrliche Gespräche, um das Erkennen eigener Grenzen und um die Kraft, die entsteht, wenn man gut für sich selbst sorgt. Die Impulse waren intensiv – und sie bleiben. Viele nahmen neue Perspektiven mit, die nicht nur die eigene Arbeit, sondern auch das persönliche Leben bereichern.

 

Doch die Landesversammlung war mehr als Theorie. Am Samstagnachmittag wurde es praktisch – und abenteuerlich. Das erlebnispädagogische Team des EBZ Pappenheim hatte ein spannendes Programm vorbereitet, das die Teilnehmenden herausforderte und zusammenschweißte. Gemeinsam mussten die ELJler:innen knifflige Teamaufgaben lösen: Schwingende Seile unterqueren, durch Hula-Hoop-Reifen in kürzester Zeit hindurch, über Teppichfliesen balancieren, eine hohe Mauer überwinden. Das alles war natürlich nur als Team zu schaffen.

 

Die Aktionen fanden im malerischen Wiesengrund direkt an der Altmühl und im Niederseilgarten des Bildungszentrums statt. Es war ein Nachmittag voller Spannung, Lachen und Teamgeist. Jede Herausforderung zeigte: Wenn wir zusammenhalten, schaffen wir alles. Genau das ist die DNA der ELJ – anpacken, sich gegenseitig stützen, gemeinsam über Grenzen gehen.

 

Simone Ebner
Referentin für Kommunikation und Medienpädagogik

Fotos: elj