Lichter der Hoffnung

Lichter der Hoffnung

Zeit für einen kurzen Stopp zum Ende des Kirchenjahres

 

Was für ein Tag liegt vor Dir? Hast Du noch viel zu erledigen? Oder planst Du noch Vorbereitungen für den Advent? Was liegt vor uns?

Vor uns liegt auf jeden Fall, der Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Advent – und damit eine Gelegenheit, einen kurzen Stopp zu machen in all unserer Hektik, die Welt, die Kirche, das Leben zu verbessern….

Das Jahr Revue passieren zu lassen

Wie habe ich dieses Jahr empfunden, den Advent im letzten Jahr, Weihnachten, Ostern, den beginnenden Frühling, den Sommer und den Herbst? Was ist mir wichtig geworden, welche neuen Erfahrungen habe ich gemacht, welche möchte ich bewahren, welche verwandeln, welche auch ganz beerdigen?

Gemeinsam haben wir auch Erfahrungen gemacht, die durch die Pandemie geprägt wurden. Wir mussten auf Kontakte verzichten, auf das Gespräch mal eben so bei kurzen Begegnungen. In der Evang. Jugend haben wir gemeinsam überlegt: Wie können wir Kindern und Jugendlichen in dieser Zeit beistehen und die Mitarbeitenden vor Ort mit Ideen und Aktionen unterstützen.

Lichter der Hoffnung wurden angezündet: Bayernweit sollte das Licht der Hoffnung strahlen. Unsere Jugendwerke, Verbände sowie Ehrenamtliche in den Dekanaten teilten diese Lichter der Hoffnung mit uns allen.

 

Lichter der Hoffnung

Jugendarbeit läuft digital mit kreativen Ideen, Videos, Spielen, Musik. Landeskonferenz, Landesjugendkonvent, Kirchenkreiskonferenzen, Landesjugendkammer, Grundkurse und vieles mehr finden digital und hybrid statt. Aufmerksamkeiten verschicken, Päckchenpacken…, zusammenwachsen – zusammenhalten, „Hört auf die Jugend“, jugendpolitisch Gehör verschaffen, „ej blüht auf“, Pflanzaktionen und auch Abschiede, all das gehört dazu.

Ewigkeitssonntag, Ende des Kirchenjahres – in vielen Kirchengemeinden wurde der Verstorbenen gedacht. Auch wir im Amt für evangelische Jugendarbeit mussten Abschied nehmen von Helmut Mittermeier und Reinhold Ostermann. Durch die Pandemie konnten wir nicht oder nur eingeschränkt an den Trauerfeiern teilnehmen. Aber wir waren mit unseren Gedanken dabei und bewahren die gemeinsamen Erlebnisse mit ihnen in unseren Herzen. Wir wissen sie in Gottes Hand.

 

Lasst uns in Gedanken eine Kerze anzünden oder ein Gebet sprechen.

 

Gabriele Bruhns

Stellvertreterin des Landesjugendpfarrers

 

LOSLASSEN

Schau zurück
liebevoll, bedacht und achtsam
Schau zurück
angstlos, sorglos und frei
Schau zurück
auf das was war
Schmerzen, Fragen und Zweifel
Leiden, Abschied und Kummer
Schau zurück
auf Verlorenes, Vergangenes, Vermisstes
… und bleibe bei dir
bete, bitte, klage und frage
… doch bleibe bei dir
danke, liebe, sehne und verzeihe
… und bleibe bei dir
Schau zurück und lasse los
–   das, was du ohnehin nicht halten kannst
–   das, was du nicht tragen kannst
–   das, was nicht bleiben wird
Schau zurück und gib es ab
ER wird es für dich bewahren
ER wird es tragen
ER wird DICH tragen

HOFFEN

Schau nach vorn
liebevoll, bedacht, achtsam
Schau nach vorn
angstlos, sorglos und frei
Schau nach vorn
auf das, was kommt
Heil, Erlösung, Zuversicht
Freude, Neubeginn und Lachen
Schau nach vorn
auf Erfahrung, Erkenntnis und Ewigkeit
… und bleibe im Licht
bete, bitte, singe und frage

Autor unbekannt