Katrin Vogelmann ist Vorsitzende der Landesjugendkammer.

Zweimal volle Power für die Evangelische Jugend

Veronika Bartl wurde im Juni zur Vorsitzenden des Leitenden Kreises des Landesjugendkonvents neu gewählt, Katrin Vogelmann wurde im Juli als Vorsitzende der Landesjugendkammer bestätigt. Wer die beiden auf den „Spitzenpositionen“ der EJB sind, haben wir für Euch zusammengefasst:

 

Katrin (Kati) Vogelmann
Alter: 25 Jahre, studiert Theologie in Leipzig
Dekanat: Kempten
Vorsitzende der Landesjugendkammer

 

Welche Schwerpunkte siehst Du für die kommende Zeit?

In der Zeit der Pandemie wurde die junge Generation gesellschaftlich lange zu wenig gesehen, das müssen wir aufarbeiten. Jugendarbeit muss sich dafür noch stärker für Beteiligungsformate einsetzen. Die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung hat die Evangelische Jugend erkannt. Jetzt geht es darum, inhaltlich gute Angebote zu entwickeln und Jugendarbeit im digitalen Raum auszubauen und zu fördern.

 

Der Kirchentag 2023 in Nürnberg wird die EJB beschäftigen, genauso wie die Frage, wen wir eigentlich erreichen und welche Angebote es in Zukunft braucht, damit alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, Gemeinschaft zu erleben und die Erfahrung zu machen, angenommen zu sein – eben die Erfahrung Evangelische Jugend.

 

 

Veronika (Vroni) Bartl
Alter: 24 Jahre, Redakteurin in einer Kommunikationsagentur in Regensburg
Dekanat: Weiden
Vorsitzende des Landesjugendkonvents

 

Welche Schwerpunkte siehst Du für die kommende Zeit?

Evangelische Jugend steht für mich für eine christliche Gemeinschaft, für ein Miteinander und für Offenheit für andere. Das habe ich selbst erfahren und will es nun auch weitergeben. Ich möchte die Themen und Anliegen der Ehrenamtlichen aus den Gemeinden, Dekanaten und Verbänden aufnehmen und mich dafür einsetzen.

 

Die Pandemie hat einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig es ist, offen über psychische Gesundheit oder auch über Probleme zu reden. Als Landesjugendkonvent haben wir deshalb Forderungen an die Politik beschlossen, aber auch an uns selbst. Als Ehrenamtliche brauchen wir Sensibilität, aber auch Hintergrundwissen und Schulungen zum Thema.

 

Daniela Schremser